Schönheitsklinik für Plastische & Ästhetische Chirurgie in Hamburg

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Gynäkomastie

Unter einer Gynäkomastie verstehen Mediziner eine vergrößerte männliche Brust. Ursache kann eine gutartige Vergrößerung der Brustdrüse oder die Ansammlung von Fettgewebe sein. In letzterem Fall spricht man von einer Lipomastie. Die Lipomastie geht häufig mit generellem Übergewicht oder einer Erschlaffung des Gewebes im Alter einher.

Gynäkomastie medikamentös behandeln

Liegt der Gynäkomastie eine hormonelle Störung zugrunde, kann diese zunächst medikamentös therapiert werden. Eine Untersuchung des Hormonhaushaltes sollte anschließend routinemäßig erfolgen. Es ist allerdings fraglich, ob die Hormontherapie einen Einfluss auf die Gynäkomastie hat. Oftmals bleibt dieser erwünschte optische Effekt leider aus. Dann kann eine chirurgische Behandlung der Gynäkomastie sinnvoll sein. Bei einer einseitigen oder schmerzhaften Gynäkomastie sollte auch beim Mann an Brustkrebs gedacht werden und dieser Verdacht durch beispielsweise eine Mammografie, Kernspintomografie oder eine Stanzbiopsie ausgeschlossen werden. Im jugendlichen Alter empfiehlt sich vor einer Operation der Gynäkomastie eine hormonelle Untersuchung.

Die Gynäkomastie wurde zudem in Zusammenhang mit verschiedenen Medikamenten oder Dopingmitteln beobachtet. Trifft keine der genannten Ursachen für die Gynäkomastie zu, spricht man von einer idiopathischen Gynäkomastie, die je nach Ausprägung gut operativ behandelt werden kann.

Handelt es sich um eine reine Lipomastie, ist eine Fettabsaugung häufig ausreichend, um die Gynäkomastie zu beheben..

Im Extremfall liegt eine Gynäkomastie mit einem zusätzlichen Hautüberschuss vor, der dann ebenfalls entfernt werden muss. Hier gibt es mehrere Techniken, die sich hinsichtlich des späteren Narbenverlaufs unterscheiden. Zumeist ist jedoch eine Entfernung der Haut um die Brustwarze herum ausreichend.

Operation der Gynäkomastie

Die Operation der Gynäkomastie kann je nach Aufwand sowohl stationär in Vollnarkose als auch ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Über je zwei kleine Einstiche in der Haut wird das überschüssige Fett abgesaugt.

Nach dem operativen Eingriff bei einer Gynäkomastie sollte für ca. sechs Wochen ein Kompressionshemd getragen werden. Um Schwellungen zu vermeiden, muss die Wunde regelmäßig gekühlt werden. Eine Rückkehr in den Berufsalltag ist normalerweise bereits nach wenigen Tagen wieder möglich. Mit Sport sollten die Patienten allerdings fünf bis sechs Wochen warten.

Komplikationen nach Operation der Gynäkomastie

Zu den möglichen Komplikationen nach einer Operation der Gynäkomastie zählen Nachblutungen,
 Durchblutungsstörungen der Brustwarzen,
 Wundinfektionen,
 Sensibilitätsstörungen in den Brustwarzen und
 vorübergehende Brust-Asymmetrien 
infolge von Schwellungen. Weiterhin können Narben zurückbleiben.